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Wartung von Laborgeräten: So vermeiden Sie ungeplante Ausfälle und Stillstandszeiten

Wartung einer Laborspülmaschine im Labor zur Vermeidung von Ausfällen und Stillstandszeiten

Laborgeräte müssen funktionieren. Jeden Tag und häufig über viele Jahre hinweg.

Fällt eine Laborspülmaschine, ein Ultratiefkühlgerät oder ein anderes wichtiges Gerät plötzlich aus, geht es deshalb meist um mehr als die eigentliche Reparatur. Arbeitsabläufe geraten ins Stocken, Prozesse müssen umorganisiert werden und im schlimmsten Fall können Proben, Materialien oder ganze Arbeitsabläufe betroffen sein.

Viele dieser Situationen entstehen jedoch nicht von einem Tag auf den anderen. Verschleiß, nachlassende Leistung oder kleinere technische Auffälligkeiten entwickeln sich häufig über einen längeren Zeitraum.

Regelmäßige Wartung hilft dabei, solche Veränderungen frühzeitig zu erkennen und ungeplante Stillstandszeiten möglichst zu vermeiden.

Warum die Wartung von Laborgeräten so wichtig ist

Professionelle Laborgeräte sind für den dauerhaften Einsatz konzipiert. Pumpen, Dichtungen, Filter, Sensoren, Ventile, Heizungen, Kühlsysteme und zahlreiche weitere Komponenten sind dabei teilweise täglich hohen Belastungen ausgesetzt.

Mit zunehmender Betriebsdauer entsteht Verschleiß. Das ist zunächst vollkommen normal.

Problematisch wird es dann, wenn kleine Veränderungen unbemerkt bleiben.

Eine Dichtung verliert langsam ihre Funktion. Eine Pumpe erreicht nicht mehr ihre ursprüngliche Leistung. Ein Filter setzt sich zu. Temperaturwerte verändern sich. Oder ein Gerät benötigt plötzlich länger für einen Prozess als gewohnt.

Solche Veränderungen bedeuten nicht automatisch, dass unmittelbar ein Defekt bevorsteht. Sie sind aber ein guter Grund, genauer hinzusehen.

Genau hier setzt die vorbeugende Wartung an.

Wartung ist mehr als eine Funktionskontrolle

Bei einer professionellen Wartung geht es nicht nur darum zu prüfen, ob sich ein Gerät noch einschalten lässt.

Je nach Gerät und Hersteller werden unter anderem Zustand, Funktion und sicherheitsrelevante Komponenten kontrolliert. Verschleißteile können rechtzeitig erkannt und bei Bedarf ausgetauscht werden.

Das Ziel ist einfach: Probleme möglichst erkennen, bevor daraus ein tatsächlicher Ausfall entsteht.

Regelmäßige Wartung kann dabei mehrere Vorteile miteinander verbinden:

  • höhere Betriebssicherheit
  • weniger ungeplante Ausfallzeiten
  • frühzeitiges Erkennen von Verschleiß
  • planbarere Reparatur- und Instandhaltungskosten
  • zuverlässigere Prozesse
  • längere Nutzungsdauer hochwertiger Laborgeräte

Gerade bei kostenintensiver Labortechnik kann der langfristige Werterhalt ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor sein.

Bei Laborspülmaschinen zählt die gesamte Prozesskette

Ein gutes Beispiel sind professionelle Laborspülmaschinen.

Hier müssen zahlreiche Komponenten zusammenspielen: Wasserzufuhr, Pumpensystem, Dosierung, Temperaturführung, Sprühsysteme, Trocknung und die verwendete Prozesschemie.

Bereits Veränderungen an einzelnen Stellen können sich auf das Reinigungsergebnis oder den gesamten Prozess auswirken.

Deshalb sollte nicht erst dann reagiert werden, wenn die Maschine komplett ausfällt.

Ungewöhnliche Geräusche, längere Programmlaufzeiten, Fehlermeldungen oder Veränderungen beim Reinigungsergebnis sind Hinweise, die geprüft werden sollten.

Werden Laborspülmaschinen intensiv genutzt, ist eine regelmäßige technische Betreuung deshalb ein wichtiger Bestandteil eines zuverlässigen Laborbetriebs.

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Besonders kritisch: Kühl- und Ultratiefkühlgeräte

Bei Geräten zur Lagerung temperaturempfindlicher Materialien kann ein technischer Ausfall besonders weitreichende Folgen haben.

Das gilt insbesondere für Ultratiefkühlgeräte, in denen teilweise wertvolle oder schwer ersetzbare Proben gelagert werden.

Deshalb ist es wichtig, Veränderungen im laufenden Betrieb ernst zu nehmen. Auffällige Temperaturverläufe, häufigere Alarmmeldungen, längere Laufzeiten oder ungewöhnliche Geräusche sollten nicht ignoriert werden.

Neben der technischen Wartung spielen hier auch interne Kontrollen sowie ein funktionierendes Alarm- und Notfallkonzept eine wichtige Rolle.

Und auch hier gilt: Nicht jeder Fehler bedeutet automatisch, dass ein Gerät ersetzt werden muss. Bei älteren Geräten sollte jedoch irgendwann die Frage gestellt werden, ob eine weitere Reparatur wirtschaftlich noch sinnvoll ist.

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Reparieren oder austauschen?

Diese Frage stellt sich in vielen Laboren irgendwann.

Eine pauschale Antwort gibt es nicht.

Entscheidend sind unter anderem:

  • Alter und technischer Zustand des Geräts
  • bisherige Reparaturhistorie
  • Verfügbarkeit von Ersatzteilen
  • Höhe der anstehenden Reparaturkosten
  • Bedeutung des Geräts für den laufenden Betrieb
  • Energieverbrauch
  • aktuelle Anforderungen an Prozesse und Dokumentation
  • technische Möglichkeiten neuer Geräte

Bei einem hochwertigen Laborgerät kann eine Reparatur auch nach vielen Betriebsjahren sinnvoll sein. Gleichzeitig kann es einen Punkt geben, an dem weitere Investitionen wirtschaftlich keinen Sinn mehr ergeben.

Deshalb sollte nicht ausschließlich der Preis der nächsten Reparatur betrachtet werden.

Entscheidend ist vielmehr die Frage:

Wie zuverlässig und wirtschaftlich kann das Gerät in den kommenden Jahren noch betrieben werden?

Wenn die Reparaturen immer häufiger werden

Ein einzelner Defekt ist noch kein Grund für eine Neuanschaffung.

Anders sieht es aus, wenn Reparaturen in immer kürzeren Abständen notwendig werden, Ersatzteile schwer verfügbar sind oder sich Ausfallzeiten zunehmend auf den Laborbetrieb auswirken.

Dann lohnt sich ein Vergleich.

Was kostet der weitere Betrieb des vorhandenen Geräts – und welche Vorteile würde eine aktuelle Gerätegeneration bringen?

Neben einer höheren Betriebssicherheit können neue Geräte beispielsweise effizientere Prozesse, geringere Verbrauchswerte, neue Dokumentationsmöglichkeiten oder eine bessere Anpassung an die heutigen Anforderungen eines Labors bieten.

Wir führen unterschiedliche Lösungen für professionelle Laboranwendungen – vom kompakten Laborspüler bis hin zu leistungsfähigen Geräten für größere Anforderungen.

Regelmäßige Wartung schafft Planbarkeit

Der größte Vorteil einer vorbeugenden Wartung ist häufig nicht eine einzelne eingesparte Reparatur.

Es ist die bessere Planbarkeit.

Ein notwendiger Austausch eines Verschleißteils während eines geplanten Wartungstermins lässt sich organisieren. Ein spontaner Geräteausfall mitten im laufenden Betrieb meistens nicht.

Deshalb sollte Wartung nicht erst dann zum Thema werden, wenn bereits ein Defekt vorliegt.

Wir übernehmen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an Labor- und Medizintechnik und prüfen dabei Zustand, Funktion und Sicherheit der betreuten Geräte.

Welche Intervalle sinnvoll sind, hängt immer vom jeweiligen Gerät, seiner Nutzung und den Vorgaben des Herstellers ab.

Nicht warten, bis das Gerät steht

Laborgeräte sind Investitionsgüter, die häufig über viele Jahre zuverlässig ihren Dienst leisten.

Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Verschleiß und technische Veränderungen nicht erst dann zum Thema werden, wenn ein Gerät bereits ausgefallen ist.

Regelmäßige Wartung hilft dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen, die Betriebssicherheit zu erhöhen und die Nutzungsdauer vorhandener Technik bestmöglich auszuschöpfen.

Und wenn sich abzeichnet, dass eine Reparatur wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll ist, kann rechtzeitig nach einer geeigneten Ersatzlösung gesucht werden – statt erst unter Zeitdruck handeln zu müssen.

Sie möchten Ihre Laborgeräte warten lassen oder sind unsicher, ob sich eine Reparatur noch lohnt?

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Wir unterstützen Sie gerne dabei, eine Lösung zu finden, die zu Ihren Prozessen, Ihrem Einsatzbereich und den Anforderungen Ihres Labors passt.